Einweihung des Tiefbehälters mit Aufbereitungsanlage in der Ortsgemeinde Hinterweidenthal

Anlässlich der offiziellen Einweihung des neuen Wasserwerkes in der Ortsgemeinde Hinterweidenthal am Dienstag, den 10.04.2018 konnten interessierte Bürgerinnen, Bürger und Festgäste beim Tag der offenen Tür, den neuen Tiefbehälter mit Aufbereitungsanlage besichtigen.

 

Bei den Führungen über die Anlage waren die meisten sichtlich überrascht, welcher technische Aufwand hinter einer modernen Wasseraufbereitungsanlage und Wasserspeicherung steht. Insbesondere die beiden jeweils 300 m³ fassenden und in Edelstahl glänzenden Wasserbehälter erstaunten die Besucher. Das Betriebspersonal des Wasserwerkes konnte bei mehreren Führungen die Funktionsweise des neuen Wasserwerks erklären und Fragen beantworten.
Beim offiziellen Festakt konnte Bürgermeister Werner Kölsch neben Staatssekretär Dr. Thomas Griese aus dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten auch Herrn Landtagsabgeordneten Christof Reichert, der in seiner Eigenschaft als 2. Kreisbeigeordneter Frau Dr. Susanne Ganster vertrat, die Vertreter des Ministeriums, die Beigeordneten, Frau Barbara Schenk, gleichzeitig Ortsbürgermeisterin von Hinterweidenthal, und Herrn Manfred Seibel, die Mitglieder des Verbandsgemeinderates, des Werksausschusses und die Gemeinderatsmitglieder der Gemeinde Hinterweidenthal sowie die Vertreter der beteiligten Behörden, Ingenieurbüros und Firmen begrüßen.
Wie Werner Kölsch in seiner Begrüßung betonte, konnte mit der Fertigstellung des Tiefbehälters ein großes Ziel zur langfristigen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in der Ortsgemeinde Hinterweidenthal erreicht werden.
Für die Umsetzung eines solchen Projektes bedarf es auch einer entsprechend langen Vorlaufzeit sowie der finanziellen Mittel bis es letztendlich verwirklicht wurde.
So sind Förderanträge zu stellen, Genehmigungen einzuholen und alles muss in eine Struktur und in einen Zeitplan gepackt werden. Für die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und deren Unterstützung bedankte er sich herzlich. Insbesondere für die Förderung des Landes Rheinland-Pfalz, das sich an den Baukosten von netto rd. 2,4 Mio. Euro mit 1,59 Mio. Euro finanziell beteiligt hat. Ohne eine solche Förderung wären solche Projekte nicht zu verwirklichen.
Wie Bürgermeister Werner Kölsch weiter ausführte wurde aufgrund des steigenden Sanierungsaufwandes der beiden Hochbehälter in Hinterweidenthal im Jahr 2011 eine erste Studie zu möglichen Varianten für die Wasserversorgung in Hinterweidenthal beauftragt. Im Jahre 2012 erfolgte dann die Vorstellung der Studie in den Gremien und der Grundsatzbeschluss für einen Neubau als Bestlösung aus wirtschaftlicher, betrieblicher und wasserhygienischer Sicht. 2013 wurde die Entwurfsplanung und der Förderantrag auf den Weg gebracht, die dann 2014 genehmigt wurden und somit die Detailplanung und die Ausschreibung erfolgen konnten. Die Submission und die Auftragsvergabe im Verbandsgemeinderat erfolgten dann im Jahr 2015.
Im März 2016 erfolgte dann der Spatenstich. Nach rd. 18 Monaten Bauzeit war der Neubau des Wasserwerkes im Oktober 2017 fertiggestellt und konnte im Dezember 2017 in den Probebetrieb gehen. Die wasserbehördliche Abnahme durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd erfolgte am 15.03.2018. Das war dann auch gleichzeitig der Start des Regelbetriebes. Der Rückbau der alten Hochbehälter soll nun im laufenden Jahr erfolgen.
Somit konnte binnen 2 Jahren das Projekt umgesetzt werden und die geplanten Baukosten eingehalten werden. Zudem wurden keine Arbeitsunfälle verzeichnet, was bei einem solchen Großprojekt nicht immer selbstverständlich ist.
Unter dem Slogan „Wasser ist Leben“ zog Bürgermeister Kölsch ein Fazit der Einweihung des Tiefbehälters. „So selbstverständlich wie sich der Slogan anhört, so wahr und bedeutend ist er. Es lohnt sich, einmal mehr darüber nachzudenken, wie wichtig, wie essentiell, wie prägend das Wasser und eine zuverlässige Wasserversorgung für unser Leben ist. Ein Leben ohne Wasser wäre nicht möglich. Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1.“
Weiterhin dankte Herr Kölsch den beauftragen Planungsbüros Dilger GmbH, Dahn, CP Ingenieure, Spießen-Elversberg, Autec GmbH, Spießen-Elversberg, den ausführenden Firmen für den größtenteils reibungslosen Bauablauf sowie dem Personal der Verbandsgemeindewerke für dessen Einsatz.
In seiner Festrede betonte Herr Staatsekretär Dr. Thomas Griese die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung. Hierbei ging er insbesondere auf die Probleme des Klimawandels und der hierfür erforderlichen finanziellen Mittel ein. Das Land sei gerne bereit in die „Daseinsvorsorge“ zu investieren. So konnten im vergangenen Jahr rund 26 Mio. Euro in Projekte der Trinkwasserversorgung fließen.
Mit dem Neubau des Tiefbehälters hat die Verbandsgemeinde nicht nur die energetisch wirtschaftlichste Lösung umgesetzt, sondern auch die wasserwirtschaftlich am Nachhaltigsten, so Griese. Weiterhin begrüßt er im Versorgungsgebiet, dass die Verbandsgemeinde frühzeitig in ein Verbundnetz investiert hat und somit auch bei längeren Trockenperioden die Versorgungssicherheit gewährleisten kann.
Anschließend dankte Bürgermeister Kölsch dem Staatssekretär für sein Kommen und überreichte Herr Griese einen Geschenkkorb mit regionalen Köstlichkeiten aus der Pfalz.
Auch der 2. Kreisbeigeordnete Christof Reichert überbrachte in seinem Grußwort die Glückwünsche des Landkreises für diese hochmoderne und zukunftsweisende Anlage. Hierbei dürfen aber auch nicht die Mitarbeiter vergessen werden, die eine solche Anlage bedienen und hierzu ein großes Know-how einbringen müssen.
Sehr erfreut über die Fertigstellung des neuen Wasserwerkes zeigte sich Ortsbürgermeisterin Barbara Schenk und stellte in Ihrem Grußwort fest, dass man den Wert des Trinkwassers erst zu schätzen weiß, wenn es einmal nicht läuft. Für die Ortsgemeinde Hinterweidenthal und ihre rd. 1500 Bürger sei mit dem Neubau die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung gewährleistet, so Schenk.
Herr Uwe Rehm vom federführenden Ingenieurbüro Dilger, Dahn umriss in seinem Grußwort kurz den Bauablauf sowie die für die Ausführung erforderlichen Grundlagen und dankte den beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit.
Im Anschluss konnten sich die Gäste an der exklusiv eingerichteten Zapfstelle nach der Filteranlage von der Qualität des Lebensmittel Nr. 1 direkt im Wasserwerk überzeugen und auf die Fertigstellung des neuen Tiefbehälters mit Aufbereitungsanlage anstoßen.
So war der Festakt verbunden mit dem Tag der offenen Tür eine rundum gelungene Veranstaltung, wozu sicherlich auch beitrug, dass die Gäste seitens der beteiligten Ingenieurbüros zu einem Umtrunk und Imbiss eingeladen wurden.
Information für Schulen, Kindergärten u. Gruppen:
Natürlich besteht auch weiterhin für Kindergartengruppen, Schulklassen, Gruppen der örtlichen Vereine die Möglichkeit, die neue Anlage zu besichtigen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Ansprechpartner ist hierfür Herr Alexander Meyer (Tel. 06392-915 135).

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